der gedenkstein für mikao usui

Der Gedenkstein für Mikao Usui steht auf einem öffentlichen Friedhof in Tokio beim Saihoji-Tempel. Er ist etwa 1,20 m breit, 2,50 m hoch und trägt in altem Kanji die Inschrift, die Schüler über sein Leben und Wirken verfasst haben:

Reihou Chouso Usui Sensei Kudoko No Hi
Gedenkstein zu Ehren Lehrer Usuis, Begründers des Reiki
(Reihou = Reiki-Methode Chouso = Gründer Sensei = Lehrer Kudoku = Ehre, Verdienst, no Hi = Monument)

Was Menschen durch Kultur und Erziehung erfahren, wird „toku“ genannt und was sie durch Lehren und die Art, anderen zu helfen, bewegen, ist „koh“.
Nur wer besonders tugendhaft ist und handelt, kann als großer Begründer und Führer bezeichnet werden. Dies zeichnet seit Anbeginn weise Menschen, Philosophen, Genies und Gründer neuer Lehren und Religionen aus. Mikao Usui kann dazu gezählt werden.
Usui „Sensei“ (Lehrer, respektierte Person) begann auf eine neue Art, Geist und Körper durch den Gebrauch universeller Energie zum Besseren zu verändern. Sein Ruf erreichte Menschen von überall her, welche die Methode, die sehr erfolgreich war, selbst lernen oder therapiert werden wollten.
Senseis Rufname ist Mikao und sein anderer Name war Gyoho. (Vielleicht sein spiritueller Name)
Er wurde im Dorf Taniai-mura im Dirtrikt Yamagata der Präfektur Gifu geboren. Der Name seiner Vorfahren ist Tsunetane Chiba. Sein Vater hieß Uzaemon. Der Mädchenname seiner Mutter war Kawai.

buch-tipp:

Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben. Von Sogyal Rinpoche.

Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod Dieses Buch schildert in verständlicher Sprache die im „Tibetischen Totenbuch“ beschriebenen Vorgänge, Stadien und Gesetzmäßigkeiten, die mit dem Tod zusammenhängen. Ein sehr bewegendes Buch, welches einem neue Perspektiven öffnen kann und den Umgang mit dem Leben und dem Sterben völlig ungewohnt beleuchtet. Meditationsübungen machen dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter, der in vielen Fragen zu Rate gezogen werden kann.

Sensei wurde im ersten Jahr der Keio-Zeit geboren, Keio Gunnen (1865) genannt, am 15. August. Bekannt ist, dass er ein begabter und fleißiger Student war. Seine Fähigkeiten waren besonders herausragend. Nachdem er erwachsen geworden war, bereiste er Europa, Amerika und China, um zu studieren. Er wollte erfolgreich sein, was er nicht erreichte; oft hatte er Pech und keine Mittel. Trotzdem gab er nicht auf und disziplinierte sich, immer mehr zu lernen.
Eines Tages ging er zum Kuramayama, um eine asketische Fastenübung zu beginnen. Am Beginn des 21. Tages fühlte er plötzlich eine große Reiki-Energie über seinem Kopf und begriff die Wahrheit. In diesem Moment empfing er Reiki-Ryoho (Methode)
Als er sie zuerst an sich selbst und dann in seiner Familie ausprobierte, zeigten sich augenblicklich gute Ergebnisse. Er sagte, dass es viel besser sei, diese Freude öffentlich zu teilen, als das Wissen in der Familie zu behalten. So zog er nach Harajuku, Aoyama in Tokio um. Dort gründete er am 11. April des Jahres der Taisho-Zeit (1922) die „Gakkai“ (Lehr-Gesellschaft), um Reiki Ryoho zu unterrichten und auszuüben. Viele Menschen kamen von weit her und baten um Orientierung und Heilung, in Warteschlangen, die bis aus dem Gebäude reichten.
Im September des 12. Jahres der Taisho-Zeit (1923) gab es als Folge des Kanto-Erdbebens in ganz Tokio viele Verletzte und Kranke. Sensei war sehr besorgt und ging jeden Tag in die Stadt, um ihnen zu helfen. Es ist unmöglich zu zählen, wie viele Menschen er behandelte und rettete. In dieser Notsituation war seine fürsorgliche Aktivität, seine Hände liebevoll leidenden Menschen zu reichen. Derart war seine Hilfe immer.
Danach wurde sein Unterrichtsraum zu klein. Im Februar des 14. Jahres der Taisho-Zeit (1925) baute er neue Räumlichkeiten und zog nach Nakano, außerhalb von Tokio. Sein Ruf war stetig gewachsen und so wurde er oft in ganz Japan eingeladen. Diesen Einladungen folgend, besuchte er Kure, Hiroshima, Saga und erreichte Fukujama. Dort wurde er überraschend krank und starb im Alter von 62 Jahren.
Seine Frau stammte aus der Familie Suzuki und hieß Sadako. Sie hatten einen Sohn und eine Tochter. Der Sohn hieß Fuji und wurde Familienoberhaupt.
Sensei war von sehr sanftem, freundlichen und bescheidenem Wesen. Physisch war es groß und stark und lächelte immer. Doch wenn etwas passierte, arbeitete er beharrlich und geduldig an einer Lösung. Er hatte viele Talente.
Er las gerne und hatte fundiertes Wissen in Geschichte, Biografien, Medizin, theologischen Schriften wie dem buddhistischen Kyoten (einer Gebetssammlung), antiken Schriften, Psychologie, Jinsen no Jitsu (Technik göttlicher Askese), Regie, Ju Jitsu, Beschwörung, Wahrsagen, Physiognomie und I Ging.
Ich bin der Meinung, dass diese Kenntnisse und die Kultur, die auf seinem Wissen und seiner Erfahrung basierten, ihn zu dem Schlüssel führten, Reiho zu erkennen. Jeder würde mir hierbei zustimmen. Zurückblickend war die Hauptaufgabe von Reiho nicht nur, Krankheit zu heilen, sondern auch einen ausgeglichenen Verstand und gesunden Körper zu haben, so dass die Menschen dadurch ein glückliches Leben erfahren und genießen konnten. Im Unterricht vermittle den Studenten zuerst die Mahnungen des Kaisers Meiji und lasse sie morgens und abends rezitieren – immer die fünf Regeln erinnernd, die lauten:

Zuerst sagen wir, werde heute nicht ärgerlich.
Zweitens sagen wir, sorge Dich nicht.
Drittens sagen wir, sei dankbar.
Viertens sagen wir, bemühe Dich bei der Arbeit.
Fünftens sagen wir, sei freundlich zu den Mitmenschen.

empfehlungen:

Das esolinks4free-Forum bietet allen Anwendern ganzheitlicher Heilmethoden eine kostenlose Möglichkeit, Dienstleistungen, Termine, Seminare und Kurse zu präsentieren.


www.astrobuch.de
ist eine sehr umfangreiche und interessante Seite über Astrologie, Reinkarnationstherapie, Kartenlegen, Reiki, Geistiges Heilen und Magie.

Dies sind wahrhaft sehr wichtige Ermahnungen. Es ist der selbe Weg, wie sich Weise und Heilige seit Urbeginn disziplinierten. Sensei bezeichnete dies als die „geheimen Methoden, das Glück einzuladen“ und „die spirituelle Medizin vieler Leiden“, um den Sinn seiner Lehren zu erklären.
Darüber hinaus war ihm wichtig, dass seine Lehrmethode so einfach wie möglich und nicht schwer zu verstehen sei. Jeden Morgen und Abend sitze still mit deinen Händen in Meditationshaltung und rezitiere die Regeln, dadurch wird ein reiner und gesunder Geist genährt.
Es war seine ehrliche Meinung, dies in seinem Alltag zu praktizieren. Das ist der Grund, warum Reiho so beliebt wurde.
Seit einiger Zeit verändert sich das Gesicht der Welt. Es verändert sich nicht wenig in den Gedanken der Menschen.
Glücklicherweise, wenn Reiho auf der ganzen Welt verbreitet werden kann, wird es nicht nur eine kleine Hilfe für Menschen mit verwirrtem Geist oder ohne Moral sein. Sicherlich ist Reiho nicht nur dazu da, chronische Leiden oder schlechte Gewohnheiten zu heilen.
Die Anzahl der Schüler, die Sensei unterrichtete, hat mehr als 2000 erreicht, darunter Fortgeschrittene, die in Tokio blieben und seine Schule weiterführten und andere, die in verschiedenen Provinzen versuchen, Reiki so gut wie möglich zu verbreiten.
Wenn Sensei auch starb, soll Reiho doch verbreitet und in Zukunft vielen Menschen bekannt gemacht werden. Oh, wie großherzig, dass Sensei diese Methode Reiho, die er selbst erspürt hat, freigiebig mit der Menschheit geteilt hat!
Nun haben sich viele Schüler zusammengefunden und entschieden, dieses Denkmal im Saihoji Tempel im Distrikt Toyotama zu errichten, um seine Güte zu zeigen und zukünftig für die Menschen Reiho zu verbreiten.
Ich wurde gebeten, diese Worte zu schreiben. Da ich seinem Werk zutiefst verbunden bin und von denen, die es als Ehre betrachten, ein Schüler Senseis zu sein, ergriffen bin, habe ich die Aufgabe akzeptiert, anstatt sie abzulehnen. Ich hoffe ernsthaft, dass die Menschen nicht aufhören, zu Usui Sensei respektvoll aufzusehen.

Verfasst von „ju-san-i“ (Ehrentitel), Doktor der Literatur, Masayuki Okada.
Kalligrafiert vom Marineadmiral, „ju-san-i kun-san-tou ko-yon-kyu“ (Ehrentitel) Juzaburo Ushida
Im zweiten Showa Jahr (1927), Februar

Englische Übersetzung von Richard Rivard
Deutsche Übersetzung von M. Albrecht-Schoeck

Vergleich und Schlussfolgerungen aus beiden Geschichtsversionen

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

(Konfuzius)